Mauerfeuchtigkeit und die Auswirkungen auf die Gesundheit
Nicht nur, dass eine feuchte Mauer hässlich aussieht und sich auf das emotionale Wohlbefinden auswirkt, es gibt auch jede Menge Krankheiten, die durch Mauerfeuchtigkeit und deren Auswirkungen auf die Luft bzw. auf das Raumklima, gefördert werden.
In Wien beispielsweise, wo ich viele Wohnungen in Mietshäusern untersuchte, wurde ich oft mit Wohnungen konfrontiert, die von der Wohnpolizei für Wohnzwecke aus gesundheitlichen Gründen gesperrt worden sind. Und das waren nicht unbedingt Kellerwohnungen. Meist Souterrainwohnungen (halbe Wohnung unter Erdniveau) oder Wohnungen im Erdgeschoss. Beim Eintritt in solch eine Wohnung springen einen regelrecht die Luftsporen ins Gesicht.
Ich hatte einen Fall, wo ein etwa 9-jähriger Schulbub durch feuchtes Raumklima eine Hautkrankheit bekam. Er musste sich ständig kratzen und konnte nicht mehr zur Schule gehen. Viele Bewohner solch feuchter Wohnungen sind häufiger krank und leiden unter Krankheiten der Atemwege. In vielen Ländern Europas, vor allem in den ehemaligen Ostblockstaaten Ungarn, Rumänien, ehemals Jugoslawien, Tschechien, Slowakei, Polen und auch in den neuen Bundesländern, die ich öfters bereiste, gab es die gleichen oder ähnliche Probleme.
Dass dies aber kein rein europäisches Problem ist, zeigt eine der neuesten Untersuchungen in Australien…
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